Der erste Schritt zum Eigenheim

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Die halbe Menschheit plant momentan ein Haus zu bauen, was in Zeiten der aktuellen Niedrigzinspolitik völlig versändlich ist. Doch wie fängt alles an, wenn man sich wirklich mal dazu entschieden hat sein eigenes Haus zu bauen?

Bauplatz

Wer weiß in welchem Gebiet er bauen möchte, sollte sich darüber informieren ob und zu welchen Preisen dort ein Bauplatz zu kaufen ist. Denn in Ballungsgebieten oder Einzugsgebieten wirtschaftsstarker Großstädte kostet der Quadratmeter Bauland schnell mal rund 400€. Mit entsprechendem Haus liegt man da schnell bei einem Gesamtvolumen von 600.000€ und das muss man erstmal finanzieren können.

Entscheidung über die Bauart

Wenn die Frage des Bauplatzes bereits geklärt ist sollte man sich selbst die Frage stellen, wie man bauen möchte. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Formen des Hausbaus; Massivbau oder Fertigbau. Das ist sowohl eine zeitliche als auch eine wirtschaftliche Frage für die es keine einfache Antwort gibt. Näheres dazu findet ihr im verlinkten Artikel zum Thema Massiv oder Fertigbauweise.

Finanzierung des Hausbau

Selbstverständlich kostet so ein Projekt eine nicht unerhebliche Summe an Geld. Wohl dem, der die Frage der Finanzierung bereits beantworten kann. Allen anderen sei gesagt: „Macht euch bereit die Hosen runter zu lassen“. Natürlich kann man in den verschiedenen Baukostenplaner im großen weiten Internet sich schnell eine Kalkulation zusammenbasteln lassen, ich empfehle aber jedem auf den Gang zur Hausbank oder einem anderen Baufinanzierer. Denn die Tücke liegt im Detail. Wir haben uns von zwei lokalen Banken einer kleinen Hausbank eines Bauträgers und von einem großen deutschen Versicherungsunternehmen Angebote erstellen lassen. Dabei mussten wir wirklich alles darlegen. Neben dem gemeinsamen Jahresbruttoeinkommen ist die Höhe des Eigenkapitals eine nicht unerhebliche Größe die jeder Baufinanzierer wissen möchte. Außerdem solltet ihr euch im Vorfeld Gedanken machen, welche monatliche Rate der Rückzahlung ihr euch in Zukunft leisten könnt. Lasst da eventuell eure Familienplanung nicht außer acht. Wer weiß ob euer Lebenspartner über die nächsten 20 – 30 Jahre genauso viel verdient wie zu aktuellem Zeitpunkt. Um auf Nummer Sicher zu gehen haben wir bei der Beantwortung dieser Frage das Gehalt meiner Frau außen vor gelassen und kalkuliert als ob ich der Alleinverdiener im Haus sei.

Planung im Detail

Hat man nun die ersten drei großen Säulen des Eigenheimbaus gemeistert, kann man sich ins Detail werfen. Wie soll der Grundriss des Eigenheims sein, wie hoch darf ich bauen oder brauch ich einen Keller oder nicht? Das sind nur drei Fragen die wir für uns nur teilweise beantworten konnten. In vielen Baugebieten gibt es einen allgemein gültigen Bebauungsplan an den man sich halten muss. Der kann sehr eng definiert sein und die Frage nach Dachhöhe hat sich bereits erledigt.

2 Gedanken zu „Der erste Schritt zum Eigenheim“

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